<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" ><generator uri="https://jekyllrb.com/" version="3.10.0">Jekyll</generator><link href="https://storiesbytom.com/feed.xml" rel="self" type="application/atom+xml" /><link href="https://storiesbytom.com/" rel="alternate" type="text/html" /><updated>2026-08-18T13:34:03+00:00</updated><id>https://storiesbytom.com/feed.xml</id><title type="html">Stories by Tom</title><subtitle>dinge, die mich bewegen - festgehalten auf analog film.</subtitle><author><name>Tom Stelzer</name></author><entry><title type="html">Es werde Farbe: Mein Einstieg in die C-41 Entwicklung</title><link href="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/es-werde-farbe-mein-einstieg-in-die-c-41-entwicklung/" rel="alternate" type="text/html" title="Es werde Farbe: Mein Einstieg in die C-41 Entwicklung" /><published>2026-06-15T00:00:00+00:00</published><updated>2026-06-15T00:00:00+00:00</updated><id>https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/es-werde-farbe-mein-einstieg-in-die-c-41-entwicklung</id><content type="html" xml:base="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/es-werde-farbe-mein-einstieg-in-die-c-41-entwicklung/"><![CDATA[<p>Es werde Farbe. Die letzten Beiträge hier waren eher farblos, daher soll es in diesem Eintrag um Farbe gehen – speziell um Farbnegativfilm und den Prozess der Entwicklung.</p>

<p>Die Entwicklung von Schwarz-Weiß-Film begleitet mich schon seit dem Beginn meiner analogen Reise. In diversen Foren wird gerne propagiert, dass die SW-Entwicklung relativ einfach sei und eigentlich zum Einmaleins jedes Analog-Enthusiasten gehören sollte. Die Farbentwicklung hingegen wird oft als vergleichsweise komplex dargestellt. Nun wollte ich mich endlich selbst an diesen – ach so komplexen – Prozess heranwagen.</p>

<p>Anfang des Jahres zog eine Rotationsmaschine bei mir ein: eine <strong>Jobo CPE2</strong>. Ich greife schon mal vorweg, aber diese Maschine macht den Prozess um einiges einfacher. Es ist quasi die Farbentwicklung im „Easy Mode“ – wobei diverse Anbieter von Entwicklungschemie die Rotation ohnehin ausdrücklich empfehlen.</p>

<h2 id="was-macht-den-prozess-nun-wirklich-komplex">Was macht den Prozess nun wirklich „komplex“?</h2>

<p>Nachdem die Chemie bestellt war (ganz klassische C-41 Chemie für klassischen Farbfilm), ging es an den Praxistest. Ich würde im Nachhinein nicht sagen, dass es unbedingt komplexer als Schwarz-Weiß ist. Es sind lediglich mehr Variablen zu beachten:</p>

<ul>
  <li>Beim Anmischen müssen exakt mehrere Schritte eingehalten werden.</li>
  <li>Die Temperatur der Chemie muss ziemlich genau bei 38 Grad gehalten werden.</li>
  <li>Die angemischte Farbchemie hält sich bei Weitem nicht so lange wie SW-Konzentrate wie etwa HC-110 oder Rodinal.</li>
</ul>

<p>Es ist also womöglich etwas umständlicher, aber das war es dann auch schon. Trotzdem war ich aufgeregt wie seit meiner Abiprüfung nicht mehr.</p>

<h2 id="das-ergebnis-perfektion-vs-magie">Das Ergebnis: Perfektion vs. Magie</h2>

<p>Ich bin kein Profi und scanne zu Hause nicht mit einem Noritsu- oder Frontier-Scanner, wie es die Profilabore tun. Im direkten Vergleich fallen meine selbst digitalisierten Farbfilmbilder dagegen ab.</p>

<p>Was aber absolut unersetzlich ist, ist das Gefühl, wenn der Film aus der Entwicklungsdose gezogen wird und man die Negative zum ersten Mal gegen das Licht betrachten kann. Es hat etwas echtes Magisches, wenn man den gesamten Prozess komplett selbst in der Hand hat.</p>

<h2 id="ab-jetzt-nur-noch-handmade">Ab jetzt nur noch „Handmade“?</h2>

<p>Ich werde auf jeden Fall wieder Farbfilm selbst entwickeln, allerdings nicht ausschließlich. Die Zeit, die der gesamte Prozess in Anspruch nimmt, ist nicht zu vernachlässigen. Ich habe nun insgesamt 14 Rollen Farbfilm selbst entwickelt und dafür sind so einige Nachmittage draufgegangen. Die nächsten Rollen gehen daher erst einmal wieder in das Labor meines Vertrauens zu Urbanfilmlab.</p>

<p>Zum Abschluss hier noch ein paar fertige Fotos – alle selbst entwickelt mit der C-41 Chemie von Adox und digitalisiert mit einer Fujifilm X-T5 und dem Valoi Easy 35:</p>

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</div>]]></content><author><name>Tom Stelzer</name></author><category term="foto-der-woche" /><category term="photography" /><category term="film" /><category term="fotoderwoche" /><category term="fotografie" /><summary type="html"><![CDATA[Es werde Farbe. Die letzten Beiträge hier waren eher farblos, daher soll es in diesem Eintrag um Farbe gehen – speziell um Farbnegativfilm und den Prozess der Entwicklung.]]></summary></entry><entry><title type="html">Stadtbild als Spiegel der Vergänglichkeit</title><link href="https://storiesbytom.com/photography/stadtbild-als-spiegel-der-vergaenglichkeit/" rel="alternate" type="text/html" title="Stadtbild als Spiegel der Vergänglichkeit" /><published>2026-05-05T00:00:00+00:00</published><updated>2026-05-05T00:00:00+00:00</updated><id>https://storiesbytom.com/photography/stadtbild-als-spiegel-der-vergaenglichkeit</id><content type="html" xml:base="https://storiesbytom.com/photography/stadtbild-als-spiegel-der-vergaenglichkeit/"><![CDATA[<p>Heute habe ich eine Bilderreihe dabei. Oft führen mich meine Spaziergänge durch die Innenstadt meiner Heimat. Ich erinnere mich noch an die ersten Male, als ich solche Streifzüge mit der Kamera unternahm - damals habe ich noch um einiges mehr fotografiert. Alles sollte festgehalten werden; jeder Winkel und jedes Hauseck wirkte durch den Messsucher der Leica anders als mit dem bloßen Auge. Die Vorstellung des fertigen Bildes im Kopf hilft dabei enorm bei der Komposition.
Mittlerweile hat dieser Drang, alles festzuhalten, etwas nachgelassen. Jeder kennt es: Die Euphorie des Neuen verblasst mit der Zeit und macht Raum für das Alltägliche. Nichtsdestotrotz, oder gerade deswegen, ist es so spannend, bekannte Orte immer wieder aufzusuchen. In der Stadt tut sich gerade einiges; mehrere Gebäude stehen vor dem Abriss oder einer Kernsanierung. Das Stadtbild ändert sich stetig.
Ich habe bereits früher darüber geschrieben, wie sehr die Jahreszeiten dazu beitragen, dass sich die gleiche Szenerie im Laufe der Monate wandelt. Hier aber ist es die Szenerie selbst, die verschwindet. Mit dem Abriss endet etwas und macht Platz für Neues. Vielleicht ist eines dieser Bilder das letzte, das es von diesen Häusern je geben wird. Mit der Kamera halte ich so einen kleinen Moment Geschichte und eine Erinnerung an das Gebäude fest.</p>

<blockquote>
  <p>William Irvine schreibt in seinem Buch <em>„A Guide to the Good Life“</em> über eine Übung namens <strong>„Last Time Meditation“</strong>. Die Idee dahinter ist so simpel wie lebensverändernd: Irvine schlägt vor, dass wir uns bei alltäglichen Handlungen, wie dem Moment, in dem wir unsere Kinder hochheben, klarmachen, dass wir dies irgendwann zum absolut letzten Mal tun werden, ohne es in diesem Augenblick zu wissen</p>
</blockquote>

<p><img src="images/DSCF3105-positive-683x1024.jpg" alt="" /></p>

<p>Indem wir diese Endlichkeit aktiv visualisieren, durchbrechen wir die menschliche Neigung zur „hedonistischen Anpassung“ - also dem Effekt, das Schöne im Leben viel zu schnell als selbstverständliche Konstante hinzunehmen.
In diesem Moment war es das Haus, das zum Abriss steht, welches mich an diese Lektion erinnert hat. Irgendwann wird es das letzte Mal sein, dass ich die Kamera in die Hand nehme, oder das letzte Mal, dass ich meinen Sohn hochhebe. Wann dieses „letzte Mal“ genau ist, weiß ich nicht. Aber in diesem Bewusstsein bin ich präsent – ganz im Hier und Jetzt. Vielleicht war dies das letzte Mal, dass dieses Gebäude fotografiert wurde.</p>

<p><img src="images/DSCF3101-positive-1024x683.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="images/DSCF3102-positive-1024x683.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="images/DSCF3085-positive-683x1024.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="images/DSCF3088-positive-683x1024.jpg" alt="" /></p>]]></content><author><name>Tom Stelzer</name></author><category term="photography" /><category term="analog" /><category term="blackwhite" /><category term="film" /><category term="fotoderwoche" /><category term="fotografie" /><summary type="html"><![CDATA[Heute habe ich eine Bilderreihe dabei. Oft führen mich meine Spaziergänge durch die Innenstadt meiner Heimat. Ich erinnere mich noch an die ersten Male, als ich solche Streifzüge mit der Kamera unternahm - damals habe ich noch um einiges mehr fotografiert. Alles sollte festgehalten werden; jeder Winkel und jedes Hauseck wirkte durch den Messsucher der Leica anders als mit dem bloßen Auge. Die Vorstellung des fertigen Bildes im Kopf hilft dabei enorm bei der Komposition. Mittlerweile hat dieser Drang, alles festzuhalten, etwas nachgelassen. Jeder kennt es: Die Euphorie des Neuen verblasst mit der Zeit und macht Raum für das Alltägliche. Nichtsdestotrotz, oder gerade deswegen, ist es so spannend, bekannte Orte immer wieder aufzusuchen. In der Stadt tut sich gerade einiges; mehrere Gebäude stehen vor dem Abriss oder einer Kernsanierung. Das Stadtbild ändert sich stetig. Ich habe bereits früher darüber geschrieben, wie sehr die Jahreszeiten dazu beitragen, dass sich die gleiche Szenerie im Laufe der Monate wandelt. Hier aber ist es die Szenerie selbst, die verschwindet. Mit dem Abriss endet etwas und macht Platz für Neues. Vielleicht ist eines dieser Bilder das letzte, das es von diesen Häusern je geben wird. Mit der Kamera halte ich so einen kleinen Moment Geschichte und eine Erinnerung an das Gebäude fest.]]></summary></entry><entry><title type="html">Frühlingserwachen, Dienstreisen und neue fotografische Motivation</title><link href="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/fruehlingserwachen-dienstreisen-und-neue-fotografische-motivation/" rel="alternate" type="text/html" title="Frühlingserwachen, Dienstreisen und neue fotografische Motivation" /><published>2026-03-28T00:00:00+00:00</published><updated>2026-03-28T00:00:00+00:00</updated><id>https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/fruehlingserwachen-dienstreisen-und-neue-fotografische-motivation</id><content type="html" xml:base="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/fruehlingserwachen-dienstreisen-und-neue-fotografische-motivation/"><![CDATA[<p>Der Frühling ist endlich da, und mit ihm werden auch die Tage wieder länger.</p>

<p>Mein fotografisches Jahr hat im <strong>Januar</strong> zwar stark begonnen, aber die Motivation und Euphorie ließen im <strong>Februar</strong> stark nach – hauptsächlich wetterbedingt. Viel Dunkelheit und nasskaltes Wetter raubten mir die Lust am Fotografieren, zumindest draußen.</p>

<p>Doch so wie der Frühling jetzt aufblüht, erholt sich auch meine Motivation für die Fotografie. Durch Dienstreisen war ich im <strong>März</strong> viel unterwegs.</p>

<p>Meine Vorgehensweise ist dabei immer dieselbe:</p>

<blockquote>
  <p>Ich erkunde den Ort zu Fuß und nur mit der Leica in der Hand.</p>
</blockquote>

<p>Während der fotografische Blick zu Hause langsam abstumpft, bietet eine neue Szenerie an einem unbekannten Ort frische Inspiration. Dieser Motivationsschub ist aber nicht der einzige Grund. Es ist auch meine Art, das Gesehenes und Erlebte zu dokumentieren. In meinen Jahresalben erinnere ich mich später gerne zurück an:</p>

<ul>
  <li>
    <p>Dienstreisen mit spannenden Workshops</p>
  </li>
  <li>
    <p>Die Spaziergänge mit der Kamera, die diese Tage abgerundet haben</p>
  </li>
</ul>

<p>Die Bilder hier entstanden in <strong>Feldkirchen-Westerham</strong> Anfang März auf <strong>Santacolor 100</strong> mit der <strong>Leica M6</strong>. Es war gerade so genügend Licht da, um mit einem ISO 100 Film bei einer Verschlusszeit von 1/30 zu fotografieren.</p>

<blockquote>
  <blockquote>
    <blockquote>
      <p><em>„Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen.“</em></p>

      <p>– Marcel Proust</p>
    </blockquote>
  </blockquote>
</blockquote>

<p>Vielleicht ist es genau dieses Fotografieren an der Grenze des Lichts, das uns lehrt, den Fokus zu halten, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. Es ist die Erkenntnis, dass <strong>Inspiration</strong> oft nicht dort wartet, wo wir uns bereits auskennen, sondern dort, wo wir gezwungen sind, mit neuen Augen hinzusehen.</p>

<p>Am Ende sind es nicht nur die Kilometer auf der Autobahn oder die Stunden im Workshop, die zählen, sondern die Momente der Stille dazwischen, in denen wir die Welt für einen winzigen Bruchteil einer Sekunde anhalten. Denn während die Termine verblassen, bleibt das Gefühl des ersten Frühlingslichts auf dem Film und in der <strong>Erinnerung</strong> bestehen.</p>

<figure>

![](images/R1-07744-0027-positive-analog-film-frontier-fujifilm-Landschaft-Leica-M6-roll80-Santacolor-100-sp3000-Summicron-50-2.0-Rigid-urbanfilmlab-Wald-www.urbanfilmlab.com_-1024x686.jpg)

<figcaption>

Leica M6 | Leica Summicron 50 2.0 Rigid | Santacolor 100

</figcaption>

</figure>]]></content><author><name>Tom Stelzer</name></author><category term="foto-der-woche" /><category term="photography" /><category term="film" /><category term="fotoderwoche" /><category term="fotografie" /><category term="landschaft" /><category term="wald" /><summary type="html"><![CDATA[Der Frühling ist endlich da, und mit ihm werden auch die Tage wieder länger.]]></summary></entry><entry><title type="html">Retrospektive: Warum sich der Blick zurück lohnt</title><link href="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/retrospektive-warum-sich-der-blick-zurueck-lohnt/" rel="alternate" type="text/html" title="Retrospektive: Warum sich der Blick zurück lohnt" /><published>2026-02-22T00:00:00+00:00</published><updated>2026-02-22T00:00:00+00:00</updated><id>https://storiesbytom.com/foto-der-woche/retrospektive-warum-sich-der-blick-zurueck-lohnt</id><content type="html" xml:base="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/retrospektive-warum-sich-der-blick-zurueck-lohnt/"><![CDATA[<p>Nahezu den kompletten Januar durfte ich in <strong>Elternzeit</strong> verbringen. Eine wundervolle Zeit, in der ich auch immer mal wieder die Gelegenheit hatte, mir die Kamera zu schnappen und den Bayerischen Wald in seiner Winterpracht festzuhalten.</p>

<p>Auf einem meiner Streifzüge im Bereich des <strong>Voithenbergs</strong> ist dieses Bild entstanden. Normalerweise ist mein Blick stets nach vorne gerichtet. Ich genieße die Natur und halte Ausschau nach einem tollen Motiv. Dieses Bild wäre jedoch nie entstanden, wenn ich mich nicht aktiv umgedreht hätte, um einen Blick auf das Feld zu werfen, das ich gerade erst durchschritten hatte.</p>

<p>Wie in diesem Moment im Wald ist es auch im Alltag ratsam, regelmäßig einen Blick in den „Rückspiegel“ zu werfen.</p>

<blockquote>
  <p>In der agilen Softwareentwicklung, in der ich arbeite, nennen wir das <strong>Retrospektive</strong>. Dabei handelt es sich um ein strukturiertes Meeting, in dem Teams auf einen abgeschlossenen Entwicklungszyklus zurückblicken, um Arbeitsweisen zu analysieren und kontinuierliche Verbesserungen zu erzielen.</p>
</blockquote>

<p>Abseits vom beruflichen Alltag nutze ich das <strong>Journaling</strong>, um mich am Ende eines Tages, einer Woche oder eines Monats hinzusetzen und die Vergangenheit Revue passieren zu lassen. Ich stelle mir dabei meist drei Kernfragen:</p>

<ul>
  <li>
    <p><strong>Was lief gut?</strong></p>
  </li>
  <li>
    <p><strong>Was war nicht so gut?</strong></p>
  </li>
  <li>
    <p><strong>Was möchte ich in Zukunft ändern?</strong></p>
  </li>
</ul>

<p>Diese Reflexion hilft mir dabei, Erlebtes zu verarbeiten, Fortschritte sichtbar zu machen und bewusste Entscheidungen für die kommenden Wochen zu treffen. Sowohl im Alltag als auch beim Spaziergang gilt: Es ist unglaublich wertvoll, einfach mal innezuhalten und den Blick zurückzuwerfen.</p>]]></content><author><name>Tom Stelzer</name></author><category term="foto-der-woche" /><category term="film" /><category term="fotoderwoche" /><category term="fotografie" /><category term="landschaft" /><category term="wald" /><summary type="html"><![CDATA[Nahezu den kompletten Januar durfte ich in Elternzeit verbringen. Eine wundervolle Zeit, in der ich auch immer mal wieder die Gelegenheit hatte, mir die Kamera zu schnappen und den Bayerischen Wald in seiner Winterpracht festzuhalten.]]></summary></entry><entry><title type="html">Saisonaler Purismus: Ein Winter in Schwarz und Weiß</title><link href="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/saisonaler-purismus-ein-winter-in-schwarz-und-weiss/" rel="alternate" type="text/html" title="Saisonaler Purismus: Ein Winter in Schwarz und Weiß" /><published>2026-01-16T00:00:00+00:00</published><updated>2026-01-16T00:00:00+00:00</updated><id>https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/saisonaler-purismus-ein-winter-in-schwarz-und-weiss</id><content type="html" xml:base="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/saisonaler-purismus-ein-winter-in-schwarz-und-weiss/"><![CDATA[<p>Die letzten Monate waren meine analogen Aufnahmen vor allem von zwei Farben geprägt: <strong>Schwarz und Weiß</strong>. Ich habe seit November letzten Jahres sechs Schwarz-Weiß-Filme belichtet. Vermutlich bin ich, wenn auch nicht bewusst, ein saisonaler Fotograf.</p>

<p>Klar greife ich in den Sommermonaten auch zu monochrome Film. Gerade bei harten Kontrasten durch die tiefen Schatten in der Mittagszeit bietet sich Schwarzweiß-Film sehr an. Die Wintermonate sprechen mich hier aber noch viel mehr an. Insbesondere die Waldszenen mit Nebel.</p>

<p>In dem Moment, in dem ich hier in den heimischen Wäldern rund um den <strong>Voithenberg</strong> und <strong>Gibacht</strong> unterwegs bin und die Nebeldecke tief hängt, die Sonne nur diffus durch die Baumkrone schimmert – bietet sich die Reduktion der Sättigung auf das Minimum an. Durch den Nebel und das wenige Licht ist sowieso kaum das Grün und Gelb vom moosbedeckten Boden erkennbar. Die Reduktion auf die Graustufen bringt hier die Stimmung, die ich in dem Moment wahrgenommen habe, am besten wieder.</p>

<p><img src="images/L1009092--1024x677.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="images/L1009112--1024x677.jpg" alt="" /></p>

<p>Aber nicht nur bei den Waldspaziergängen hat mich der S/W-Film begleitet. Auch bei Familienaufnahmen (analog und digital) habe ich die letzten Monate mehr auf Schwarzweiß gesetzt. Ich habe versucht, mir bei der Nachbearbeitung (digital) die Frage zu stellen:</p>

<blockquote>
  <p>“Bereichert Farbe diese Szene, oder lenkt sie nur ab?”</p>
</blockquote>

<p>So entscheide ich hier ganz situationsbedingt. Analog ist die Wahl fest. Das fotografieren mit S/W-Film zu fotografieren zwingt mich, in Formen, Linien und Lichtwerten zu denken statt in bunten Reizen. Es ist eine weitere Form der Konzentration. Ein Weglassen des Unwichtigen, um den Kern der Szene zu finden.</p>

<p>Auch wenn die Tage wieder länger werden und der Film in der Kamera wohl in Zukunft wieder farbiger wird, werde ich wohl öfter zu <strong>HP5+</strong>, <strong>TRI-X</strong> und Co. greifen, wenn ich einen neuen Film einlege.</p>

<p>[imagely id=”9”]</p>]]></content><author><name>Tom Stelzer</name></author><category term="foto-der-woche" /><category term="photography" /><category term="blackwhite" /><category term="film" /><category term="fotoderwoche" /><category term="fotografie" /><category term="landschaft" /><category term="minimalismus" /><category term="wald" /><summary type="html"><![CDATA[Die letzten Monate waren meine analogen Aufnahmen vor allem von zwei Farben geprägt: Schwarz und Weiß. Ich habe seit November letzten Jahres sechs Schwarz-Weiß-Filme belichtet. Vermutlich bin ich, wenn auch nicht bewusst, ein saisonaler Fotograf.]]></summary></entry><entry><title type="html">Zwischen zwei Zeiten</title><link href="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/zwischen-zwei-zeiten/" rel="alternate" type="text/html" title="Zwischen zwei Zeiten" /><published>2025-12-19T00:00:00+00:00</published><updated>2025-12-19T00:00:00+00:00</updated><id>https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/zwischen-zwei-zeiten</id><content type="html" xml:base="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/zwischen-zwei-zeiten/"><![CDATA[<p>Heute habe ich zwei Bilder von einem meiner Lieblingsplätze mitgebracht. Entstanden sind sie am Rande des Golfplatzes am Voithenberg – dort, wo der markante Baum steht endet der Golfplatz. Genau hier beginnt die Stadtgrenze. Der Übergang von der Natur ins Urbane.</p>

<p>Es ist ein Ort, der selbst schon dazwischen liegt.</p>

<figure>

![Kodak Ultramax · November](images/20251218-R1-06809-015A-analog-Elmarit-28-film-frontier-fujifilm-ISO-320-Kodak-Ultramax-Landschaft-Leica-M6-roll58-sp3000-urbanfilmlab-www.urbanfilmlab.com_-1024x686.jpg)

<figcaption>

_Kodak Ultramax · November_

</figcaption>

</figure>

<p>Das erste Bild zeigt keinen klaren Zustand.<br />
Das Gras ist noch grün, fast saftig, während der Baum bereits einen Großteil seiner Blätter verloren hat. Der Sommer ist noch spürbar, doch er hält sich nur noch in Spuren. Der Herbst ist da, aber noch nicht vollständig angekommen.</p>

<p>Es ist dieser Moment, in dem sich nichts eindeutig anfühlt.<br />
Nicht mehr das eine, noch nicht das andere.</p>

<figure>

![](images/20251218-R1-06812-028A-analog-film-frontier-fujifilm-ISO-320-Kodak-Ultramax-Landschaft-Leica-M6-roll59-sp3000-Summilux-35-urbanfilmlab-www.urbanfilmlab.com_-1024x686.jpg)

<figcaption>

__Kodak Ultramax · zwei Wochen später__

</figcaption>

</figure>

<p>Das zweite Bild markiert nichts neues, sondern einen weiteren Schritt. Die wenigen Blätter, die kurz zuvor noch an der Baumkrone hingen, sind verschwunden. Auch das satte Grün des Golfplatzes beginnt, dem Schnee zu weichen.</p>

<p>Zwischen den beiden Bildern liegen nur wenige Wochen. (Ziemlich genau 2)<br />
Und doch fühlt es sich so an, als würde eine Zeitachse in die nächste übergehen.</p>

<p>Ich komme oft hier vorbei. Immer derselbe Weg, immer derselbe Baum. Am Anfang meiner fotografischen Reise dachte ich mir, das es reicht dieses doch ganz nette Motiv einmal abzubilden. Mental ein “Check” - Motiv Abgehackt. Aber Rückblickend sehe ich das anders.</p>

<p><em>Momente, sammeln, nicht Motive.</em></p>

<p>Es geht mir nicht darum, etwas festzuhalten oder zu wiederholen. Es geht darum, den Moment wahrzunehmen, in dem sich etwas verschiebt. In dem ein Ort nicht mehr das ist, was er war und noch nicht das, was er werden wird.</p>

<p>Die Landschaft bleibt. Und gerade deshalb wird Veränderung sichtbar.</p>

<p>Manchmal braucht es dafür keine großen Zeiträume. Zwei Wochen reichen aus, um das Dazwischen zu erkennen. Nicht als Bruch, sondern als stillen Übergang.</p>

<p>Oft sind es genau diese Zwischenzeiten, die man am leichtesten übersieht. Und die am meisten über das erzählen, was Wandel wirklich bedeutet.</p>

<p>Hier noch ein paar weitere Bilder dieser Szenerie, die ich im laufe der Jahre gesammelt habe:</p>

<p>[imagely id=”8”]</p>]]></content><author><name>Tom Stelzer</name></author><category term="foto-der-woche" /><category term="photography" /><category term="film" /><category term="fotoderwoche" /><category term="fotografie" /><category term="landschaft" /><summary type="html"><![CDATA[Heute habe ich zwei Bilder von einem meiner Lieblingsplätze mitgebracht. Entstanden sind sie am Rande des Golfplatzes am Voithenberg – dort, wo der markante Baum steht endet der Golfplatz. Genau hier beginnt die Stadtgrenze. Der Übergang von der Natur ins Urbane.]]></summary></entry><entry><title type="html">Stillstehen statt Fliehen</title><link href="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/stillstehen-statt-fliehen/" rel="alternate" type="text/html" title="Stillstehen statt Fliehen" /><published>2025-11-08T00:00:00+00:00</published><updated>2025-11-08T00:00:00+00:00</updated><id>https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/stillstehen-statt-fliehen</id><content type="html" xml:base="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/stillstehen-statt-fliehen/"><![CDATA[<p><img src="images/20251106-R1-06219-0031-analog-film-frontier-fujifilm-ISO-200-Leica-M6-roll55-sp3000-Summilux-35-urbanfilmlab-Vision3-250d-AHU-www.urbanfilmlab.com_-686x1024.jpg" alt="" /></p>

<p>Für viele ist der eine, bzw. die mehreren Urlaube mit Jahr das Jahreshighlight. Monatelang wird dafür gespart und die Planung beginnt auch schon Wochen, bevor es mit dem Auto, Schiff oder Flieger in weit entferne Länder geht. Für die einen ist es Erholung, für die andere Realitätsflucht.</p>

<p>Eskapismus, ist die mentale Ablenkung von der Realität durch die Flucht in eine Scheinwelt oder Vergnügungen. Was eine gesunde Art sein kann, um sich zu entspannen und Stress abzubauen, kann, wenn es zum Dauerzustand wird und man sich nicht mehr der Realität stellt problematisch werden.</p>

<blockquote>
  <p>Mark Aurel schrieb in seinen Selbstbetrachtungen (buch 4 Abschnitt 3): <em>“Menschen versuchen immer, alles hinter sich zu lassen - auf dem Land, am Strand, in den Bergen. Und man wünscht sich stets, man könnte dasselbe tun. Was idiotisch ist: Schließlich kannst du immer fort, wenn du willst. Indem du den Blick nach innen richtest. Nirgendwo sonst wirst du mehr Frieden finden - frei von Ablenkungen sein - als in der eigenen Seele.”</em></p>
</blockquote>

<p>Bist du mit dir selbst im Unreinen, wirst du das nicht nur Zuhause sein, sondern auch in der Türkei am Strand oder im Wanderurlaub in den Dolomiten.</p>

<p>Zu diesen Gedanken haben mich diese Bilder von Bäumen inspiriert. Einzelne Bäume und rundherum nichts. So heben Sie sich vom Landschaftsbild ab. Vermutlich gehen hier die meisten vorbei, ohne sie eines Blickes zu würdigen. Ich finde aber dass sie extrem viel Ruhe ausstrahlen. Eine Ruhe, die einem bei der Realitätsfluch gut täte.</p>

<p><img src="images/20251106-R1-06219-0036-analog-film-frontier-fujifilm-ISO-200-Leica-M6-roll55-sp3000-Summilux-35-urbanfilmlab-Vision3-250d-AHU-www.urbanfilmlab.com_-686x1024.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="images/20251106-R1-06219-0024-analog-film-frontier-fujifilm-ISO-200-Leica-M6-roll55-sp3000-Summilux-35-urbanfilmlab-Vision3-250d-AHU-www.urbanfilmlab.com_-686x1024.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="images/20251106-R1-06219-0026-analog-film-frontier-fujifilm-ISO-200-Leica-M6-roll55-sp3000-Summilux-35-urbanfilmlab-Vision3-250d-AHU-www.urbanfilmlab.com_-1024x686.jpg" alt="" /></p>]]></content><author><name>Tom Stelzer</name></author><category term="foto-der-woche" /><category term="photography" /><category term="film" /><category term="fotoderwoche" /><category term="fotografie" /><category term="landschaft" /><summary type="html"><![CDATA[]]></summary></entry><entry><title type="html">Frische Eindrücke im Morgenlicht</title><link href="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/frische-eindruecke-im-morgenlicht/" rel="alternate" type="text/html" title="Frische Eindrücke im Morgenlicht" /><published>2025-09-28T00:00:00+00:00</published><updated>2025-09-28T00:00:00+00:00</updated><id>https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/frische-eindruecke-im-morgenlicht</id><content type="html" xml:base="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/frische-eindruecke-im-morgenlicht/"><![CDATA[<h4 id="wenn-das-neue-den-blick-verändert">Wenn das Neue den Blick verändert</h4>

<p><img src="images/20250825-R1-05252-0004-analog-Ektar-100-film-frontier-fujifilm-ISO-ISO-100-Leica-M6-roll46-sp3000-Summilux-35-urbanfilmlab-www.urbanfilmlab.com_-1024x686.jpg" alt="" /></p>

<p>Das heutige Bild stammt aus dem Sommerurlaub Ende August in Tirol. Da im Sommer die Sonne bekannterweise schon recht früh aufgeht, bin ich kurz nach Sonnenaufgang mit dem Mountainbike los, um die Gegend zu erkunden. Eine neue, ungewohnte Umgebung gibt uns auch einen frischen, unverbrauchten Blick auf die Szenerie.</p>

<p>Zuhause ist es so, dass wir mit der Zeit die Faszination an der Landschaft und dem, was die Heimat so hergibt, verlieren. Wie der starke Geruch einer Duftkerze – zuerst sehr dominant, doch mit der Zeit gewöhnt sich der Körper daran, und der Duft wird nur noch subtil wahrgenommen. Daher ist so eine Reise, sei es Urlaub oder auch beruflich, eine erfrischende Abwechslung. Der „fotografische Blick“ wird neu geschult, die Faszination für das Neue, Unbekannte ist da und will jeden Moment festhalten.</p>

<p>So geht es wohl auch den zahlreichen Touristen an den klassischen „Touri-Spots“. Die analoge Fotografie holt uns hier auf den Boden der Tatsachen zurück. <em>Entschleunigung</em> ist wohl der passendste Begriff, um das Gefühl zu beschreiben, wenn man die neuen Eindrücke nicht nur im Vorbeigehen durch einen schnellen Schnappschuss festhält, sondern sich ganz bewusst die Szenerie anschaut und überlegt, wie das Foto komponiert werden soll. Keine Serienaufnahme, kein Autofokus, die vom Wesentlichen ablenken.</p>

<p>In einer Zeit, in der alles sehr schnell geht und Menschen mit hunderten von Urlaubsbildern heimkommen, genieße ich diese Art der Entschleunigung. Der neue Eindruck, das Faszinierende in der Morgenszene, wird nicht durch einen schnellen Handyschnappschuss festgehalten, sondern bedacht und bewusst. Am Ende sind es dann keine mehreren hundert Urlaubsbilder, sondern nur ein Bruchteil – aber genau das ist es, was ich möchte.</p>

<blockquote>
  <p><em>Adopt the pace of nature: her secret is patience.</em></p>

  <p>Ralph Waldo Emerson</p>
</blockquote>]]></content><author><name>Tom Stelzer</name></author><category term="foto-der-woche" /><category term="photography" /><category term="film" /><category term="fotoderwoche" /><category term="fotografie" /><category term="landschaft" /><summary type="html"><![CDATA[Wenn das Neue den Blick verändert]]></summary></entry><entry><title type="html">Heuernte – zwischen Glück und Timing</title><link href="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/heuernte-zwischen-glueck-und-timing/" rel="alternate" type="text/html" title="Heuernte – zwischen Glück und Timing" /><published>2025-09-07T00:00:00+00:00</published><updated>2025-09-07T00:00:00+00:00</updated><id>https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/heuernte-zwischen-glueck-und-timing</id><content type="html" xml:base="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/heuernte-zwischen-glueck-und-timing/"><![CDATA[<p><img src="images/20250901-R1-09217-010A-analog-film-frontier-fujifilm-ISO-120-Kodak-Colorplus-Leica-M6-roll38-sp3000-Summilux-35-urbanfilmlab-www.urbanfilmlab.com_-1024x686.jpg" alt="" /></p>

<p>Als “Landmensch” sehe ich diese Zeit einmal im Jahr, meistens gegen Ende August, schon kommen: die Heuernte. Meist werden an einem Tag die Felder gemäht, kurz darauf fährt der Bauer mit der Ballenpresse über das Heu und presst es zu Ballen. Für uns Fotografen sind solche Motive eine kleine Freude – sie machen eine Landschaft spannender und fügen dem Bild mehr Kontext hinzu. Doch der Zeitraum, in dem solche Aufnahmen möglich sind, ist kurz. Die Bauern lassen die Ballen nicht wochenlang liegen, nur damit ich auf das perfekte Licht warten kann. Das heißt: Man muss mit dem arbeiten, was man hat – manchmal hat man Glück, manchmal nicht.</p>

<p>Hier ein positives Beispiel, bei dem mir die Götter gnädig waren. Mit meiner Leica und einem Kodak Color Plus bewaffnet, entdeckte ich auf einem morgendlichen Spaziergang ein ganzes Feld voller Heuballen. Das Licht spielte ebenfalls mit, da die Sonne gerade über einen nahegelegenen Wald emporstieg.</p>

<p>Dazu passt ein Zitat, das ich diese Woche gelesen habe:<br />
<em>„Es kommt nicht nur darauf an, was man fotografiert, sondern wie und wann.“</em><br />
– David duChemin, <em>Das Herz der Fotografie</em></p>

<p>Gleiches Motiv – ob bei strahlender Mittagssonne oder im Regen – doch völlig andere Stimmung. Am Ende geht es um den richtigen Zeitpunkt und den eigenen Blick. Aber auch Glück spielt eine große Rolle. Der „perfekte“ Moment lässt sich nicht erzwingen.</p>

<p>Darum sage ich mir: Nimm die Situation so, wie sie ist, und mach das Beste daraus. Ein Gedanke, der nicht nur für die Fotografie gilt, sondern auch für den Alltag.</p>

<hr />

<p><img src="images/20250901-R1-09217-009A-analog-film-frontier-fujifilm-ISO-120-Kodak-Colorplus-Leica-M6-roll38-sp3000-Summilux-35-urbanfilmlab-www.urbanfilmlab.com_-1024x686.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="images/20250901-R1-09217-006A-analog-film-frontier-fujifilm-ISO-120-Kodak-Colorplus-Leica-M6-roll38-sp3000-Summilux-35-urbanfilmlab-www.urbanfilmlab.com_-1024x686.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="images/20250901-R1-09217-007A-analog-film-frontier-fujifilm-ISO-120-Kodak-Colorplus-Leica-M6-roll38-sp3000-Summilux-35-urbanfilmlab-www.urbanfilmlab.com_-1024x686.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="images/20250901-R1-09217-008A-analog-film-frontier-fujifilm-ISO-120-Kodak-Colorplus-Leica-M6-roll38-sp3000-Summilux-35-urbanfilmlab-www.urbanfilmlab.com_-1024x686.jpg" alt="" /></p>]]></content><author><name>Tom Stelzer</name></author><category term="foto-der-woche" /><category term="photography" /><category term="film" /><category term="fotoderwoche" /><category term="fotografie" /><category term="landschaft" /><category term="sonne" /><summary type="html"><![CDATA[]]></summary></entry><entry><title type="html">Orte der Stille</title><link href="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/orte-der-stille/" rel="alternate" type="text/html" title="Orte der Stille" /><published>2025-08-23T00:00:00+00:00</published><updated>2025-08-23T00:00:00+00:00</updated><id>https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/orte-der-stille</id><content type="html" xml:base="https://storiesbytom.com/foto-der-woche/photography/orte-der-stille/"><![CDATA[<h5 id="analoge-eindrücke-aus-der-basilika-st-martin">Analoge Eindrücke aus der Basilika St. Martin</h5>

<p><img src="images/20250823-DSC00539-analog-bw-film-Homelab-Ilford-FP4-ISO-ISO-100-Leica-M6-Negative-Lab-Pro-Rodinal-Summilux-35-683x1024.jpg" alt="" /></p>

<p>Diese Bilder sind ganz frisch – erst am Freitag aufgenommen und noch am selben Abend in Rodinal entwickelt. Es ist schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal im “Homelab” stand, und ich muss sagen: Ich habe es vermisst. Das fummelige Aufspulen des Films in der Dunkelheit, das sorgfältige Anmischen der Chemikalien und vor allem dieser Gänsehautmoment, wenn die fertigen Negative endlich aus der Entwicklerspule gleiten.</p>

<p>Ein ähnliches Gefühl hatte ich beim Fotografieren in der Basilika St. Martin in Amberg. Kirchen faszinieren mich. Da ist zum einen die imposante, oft mittelalterliche Bauweise, die viele Städte prägt. Zum anderen spürt man beim Betreten eine ganz besondere Faszination, für die man nicht einmal gläubig sein muss.</p>

<p>Zumindest geht es mir so, dass ich sofort von einer gewissen Ehrfurcht ergriffen werde und etwas Spirituelles spüre. Die hohen Säulen, die leuchtenden Glasfenster und die Altäre strahlen eine Präsenz aus, die sich nur schwer beschreiben lässt. Es sind Orte, die ich – auch als nicht-gläubiger Mensch – sehr gerne aufsuche, um ihre Ruhe zu genießen. Ich glaube, jeder hat solche Wohlfühlorte. Kirchen sind vielleicht nicht die üblichsten, aber für mich gehören sie definitiv dazu. Diese Bilder sind eine schöne Erinnerung an diesen Besuch.</p>

<blockquote>
  <p><em>“Die eigentliche Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern mit neuen Augen zu sehen.” –</em></p>

  <p> <em>Marcel Proust</em></p>
</blockquote>

<p><img src="images/20250823-DSC00536-analog-bw-film-Homelab-Ilford-FP4-ISO-ISO-100-Leica-M6-Negative-Lab-Pro-Rodinal-Summilux-35-1024x683.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="images/20250823-DSC00537-analog-bw-film-Homelab-Ilford-FP4-ISO-ISO-100-Leica-M6-Negative-Lab-Pro-Rodinal-Summilux-35-1024x683.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="images/20250823-DSC00540-analog-bw-film-Homelab-Ilford-FP4-ISO-ISO-100-Leica-M6-Negative-Lab-Pro-Rodinal-Summilux-35-683x1024.jpg" alt="" /></p>

<p><img src="images/20250823-DSC00538-analog-bw-film-Homelab-Ilford-FP4-ISO-ISO-100-Leica-M6-Negative-Lab-Pro-Rodinal-Summilux-35-683x1024.jpg" alt="" /></p>

<hr />

<p>Mehr Kirchenbilder</p>]]></content><author><name>Tom Stelzer</name></author><category term="foto-der-woche" /><category term="photography" /><category term="blackwhite" /><category term="film" /><category term="fotoderwoche" /><category term="fotografie" /><category term="kirchen" /><summary type="html"><![CDATA[Analoge Eindrücke aus der Basilika St. Martin]]></summary></entry></feed>